So funktioniert der KI-Preisrechner

Der KI-Preisrechner in SignPilot ist kein simpler Taschenrechner mit Aufschlag. Er kombiniert drei Datenquellen zu einer marktgerechten Kalkulation: Großhändler-Preise für Materialkosten, regionale Wirtschaftsdaten für den Standortfaktor und Branchenvergleiche für die Arbeitszeit.

10 Produkt-Kategorien

Jede Kalkulation startet mit einer Kategorie. SignPilot kennt 10 Quick-Calculate-Kategorien, jede mit eigenem Prompt-Spezialisten:

Fahrzeug: PKW-Teilbeklebung bis LKW-Vollfolierung. Der Spezialist kennt Fahrzeugflächen (Caddy: 12m², Sprinter: 28m², Sattelzug: 80m²), typische Verschnittfaktoren (1,15 für gerade Flächen, 1,35 für Sicken und Rundungen) und unterscheidet zwischen Digitaldruck und Farbwechselfolie.

Fenster/Glas: Milchglasfolie, Sichtschutz, Schaufensterbeklebung. Berechnet nach m² inklusive Nassverklebungs-Aufschlag und Reinigungszeit. Berücksichtigt ob Plotschrift oder vollflächige Folie.

Schild: Alu-Dibond, Acrylglas, Forex, Edelstahl. Materialkosten pro m² plus Konturschnitt oder Fräsung. Bei beleuchteten Schildern: LED-Module und Netzteil separat.

Banner: Mesh, PVC, Textil. Berechnet Ösen, Saum, Hohlsaum. Teraprint-Direktpreis wenn verfügbar.

Leucht: Leuchtbuchstaben, LED-Pylone, Leuchtkästen. Komplexeste Kategorie: Material + Elektronik + Montage + ggf. Baugenehmigung. Der Spezialist rechnet LED-Module pro Buchstabe, Netzteil-Dimensionierung und Anschlusskosten.

Pylon: Werbestele, Monolith, Pylonanlage. Fundament, Statik, Montage per Kran. Genehmigungsaufwand als Position.

Fassade: Fassadenbeklebung, Wandbilder, Gebäudebeschriftung. Berechnet Gerüst- oder Hubsteiger-Kosten automatisch ab 3m Höhe.

Messe: Messewände, Roll-Ups, Pop-Ups, Thekensysteme. Unterscheidet zwischen Kauf und Miete, rechnet Transport und Auf-/Abbau.

Textil: Flaggen, Beachflags, Spannrahmen. Stoffdruck pro m² plus Konfektionierung (Saum, Keder, Ösen).

Gravur: Schilder, Türschilder, Gedenktafeln. Berechnet nach Zeichenanzahl oder Fläche, unterscheidet Materialien (Messing, Edelstahl, Acryl).

Algorithmus im Detail

Die KI nutzt Claude (Anthropic) als Basis-Modell mit einem branchenspezifischen System-Prompt. Der Prompt enthält: die gewählte Kategorie, den regionalen Preisindex, aktuelle Materialpreise aus dem 6-Monats-Cache und die Beschreibung des Auftrags.

Ablauf: (1) Freitext-Beschreibung wird in strukturierte Positionen zerlegt. (2) Pro Position: Materialkosten berechnen, Arbeitszeit schätzen, Montageaufwand kalkulieren. (3) Regionsindex anwenden. (4) Preisbegründung pro Position generieren. (5) Gesamt-Zusammenfassung mit MwSt.

Fallback: Wenn Claude nicht verfügbar ist (Rate-Limit, Ausfall), springt Groq als Fallback ein. Der Wechsel ist transparent — der Nutzer merkt davon nichts außer einer minimal längeren Antwortzeit.

Qualitätssicherung

Jede Kalkulation durchläuft Plausibilitäts-Checks: Ist der m²-Preis im branchenüblichen Rahmen (nicht unter 15€, nicht über 200€)? Ist die Marge zwischen 25% und 75%? Ist die geschätzte Arbeitszeit realistisch (nicht unter 30 Minuten pro Auftrag)? Unrealistische Werte werden geflaggt und dem Nutzer zur Prüfung vorgelegt.

6-Monats-Cache

Materialpreise werden nicht bei jeder Anfrage live recherchiert. SignPilot pflegt einen Cache der halbjährlich mit aktuellen Großhändler-Preisen aktualisiert wird. Für eine Kalkulation reicht das — Folienpreise ändern sich nicht wöchentlich. Wenn du eigene Einkaufspreise hinterlegst, überschreiben diese den Cache.

Credits

Jede KI-Kalkulation verbraucht 2 Credits. Bei identischen Beschreibungen wird das Ergebnis aus dem Cache geliefert (0 Credits). Der Starter-Plan mit 50 Credits/Monat reicht für ca. 25 Kalkulationen — genug für einen Einzelunternehmer mit 1-2 Angeboten pro Tag.